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Die
Bach-Blüten-Therapie
Um den gesetzlichen
Anforderungen zu genügen, geben wir folgende Hinweis.
Die
Bach-Blüten-Therapie ist
wissenschaftlich umstritten und wird von der
Lehrmedizin nicht
anerkannt.
"Krankheit
ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein ein
Korrektiv, um die Harmonie zwischen Körper und Seele wieder
herzustellen"
Dies
ist der Leitsatz des Begründers der Bach-Blüten-Therapie gewesen,
dessen Namen sie auch trägt: Dr. Edward Bach (1886-1936), ein
englischer Arzt und Homöopath, der - wie
Samuel Hahnemann mit der Homöopathie - vor mittlerweile mehr
als 70 Jahren Pionierarbeit in der Naturheilkunde geleistet hat. Auch
bei der Bach-Blüten-Therapie liegt das Prinzip "Ähnliches mit
Ähnlichem" zu heilen zugrunde, wie in der Homöopathie.
Und
daraus entstand letztendlich ein in sich abgeschlossenes System von
insgesamt 38 Einzel-Blüten, die psychische oder charakterliche
Disharmonien regulieren können. Die ergänzende 39. Blüte (Rescue)
stellt den einzigen Bach-Blüten-Komplex dar und ist die bekannteste,
da sie am häufigsten zum Einsatz kommt, nämlich immer dann, wenn ein
"Notfall" vorherrscht! Sei es ein Unfall, in den der Hund
verwickelt wird, eine Rauferei, der Verlust einer Bezugsperson, eines
tierischen Gefährten oder Schocksituationen
aller Art. Für manche Hunde bedeutet es auch einen Schock, wenn sich
in der gewohnten häuslichen Umgebung etwas verändert.
Bach-Blüten
dienen primär nicht dazu,
organische
Krankheiten oder körperliche Symptome zu heilen, sondern
sie zielen darauf ab, zum einen das psychische Potential, das durch eine
Krankheit in Mitleidenschaft
gezogen ist, wieder in Harmonie zu bringen, zum anderen Vorsorge zu tragen, daß
fehlgeleitete Charakter- oder Seelenzustände des Lebewesens keine
organische Krankheit hervorruft. Mit Bach-Blüten wird also definitiv
keine Organfunktionsstörung behoben. Ein Tier, das leber- oder
nierenkrank ist, kann sowohl eifersüchtig als auch verschmust sein.
Man muß also die Blüten je nach Charaktere auswählen. Setzt man in
diesem Fall Organtherapie begleitend die dementsprechenden Blüten
für Eifersucht und Überanhänglichkeit ein, so wird sich evtl. das
Seelenpotential ins Gleichgewicht bewegen, aber deshalb nicht die
Leber- oder Nierenerkrankung behoben! Man sollte also nicht darauf
hoffen, daß sich nur aufgrund der verabreichten Bach-Blüten die
spezifischen Blutparameter verbessern. Dafür muß eine
dementsprechende organspezifische Therapie zum Einsatz kommen.
Insgesamt wird aber auch hier der Körper-Seelen-Kreislauf
als Ganzheit angesehen und nicht voneinander getrennt.
Tiere
reagieren oft sehr viel schneller auf die regulierende Heilwirkung der
Blüten, da sie sich nicht - wie der Mensch - vom materiellen Aspekt
seiner Umwelt so sehr vereinnahmen und ablenken lassen. Da unsere
Hunde selten das tun dürfen, was sie gerne möchten (d.h., sie können
nicht in Übereinstimmung mit ihrem eigenen Seelenaspekt handeln, da
sie ja dem Willen des Menschen unterliegen), gibt es immer wieder
Situationen, die sie in eine psychische Disharmonie bringen. Aus
diesen Situationen können
sie sich manchmal selbst befreien, manchmal sind diese Tiere aber so
hochsensibel, daß sie
gerade auf die sanfte Hilfe der Bach-Blüten hervorragend,
ausgeglichen reagieren.
Um
aber von vorne herein Irrtümer auszuschließen weise ich darauf hin,
daß selbst mit den Bach-Blüten aus einem ausgeprägt eigensinnigen,
rach- und streitsüchtigen Tier kein lammfrommes, plötzlich
liebevolles Wesen wird! Es geht auch hier hauptsächlich darum, die
Psyche „ins Gleichgewicht“ zu bringen und nicht wieder ein anderes
Extrem hervorzurufen.
Bei
Charakterzügen oder Eigenschaften, die durch eine Fehlhaltung oder
Erziehungsfehler entstanden sind können die Bach-Blüten nur bedingt
helfen – ursächlich muß der Tierhalter im Miteinander mit dem Tier wirken.
Interessant
ist auch die Praxis-Erfahrung, daß nicht selten bei Frauchen/Herrchen und Hund dieselben Blüten
zum Einsatz kommen würden. Dann stellt sie eigentlich die effektivste
Therapieform dar,
da der Hund der "Spiegel" seiner Bezugsperson ist - und es
stellt sich dann die
Frage: wenn sich das "Original" nicht ändert - wie soll
sich dann das Spiegelbild verändern?
Wenig
sinnvoll bei den Tieren ist es, die Bach-Blüten nach rein organischen
Leiden auszuwählen, da bei dieser Therapieform ja die Psyche bzw. der
Charakter im Vordergrund steht.
Also
kann ein Hund mit einem Leberschaden charakterlich sowohl
aggressiv-eifersüchtig sein wie auch überanhänglich-lieb;
mutig-draufgängerisch wie auch phlegmatisch oder ängstlich! Deshalb
ist es sehr schwer, ein "Indikationsschema" zu erstellen,
das von körperlichen Leiden ausgeht.
Laientherapie sinnvoll :
bedingt. Mittlerweile gibt es
Bach-Blüten-Kombinationsmittel, die für den Laien einfacher zu
handhaben sind, aber von einem versiert und in der
Bach-Blüten-Therapie ausgebildeten Therapeuten sicherlich nicht zur
Anwendung kommen, da er fähig ist aus den 38 verschiedenen
Blüten-Essenzen die passenden individuell für seinen Tierpatienten
herauszufinden. Die Kunst des Bach-Blüten-Therapeuten besteht darin, beim Herausfinden der Blüten das genaue Abgrenzen von ähnlich wirkenden Blüten
bewerkstelligen zu können, so daß eine
Blütenmischung auf ein Minimum an Blüten reduziert werden kann.
Nähere
Informationen können Sie auch über das Bach-Blüten-Center
in Hamburg erhalten
Buchempfehlung:
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für Hunde
©
der Texte liegt bei Petra Stein
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