|
DIE ZYTOPLASMATISCHE THERAPIE
Um den gesetzlichen
Anforderungen zu genügen, geben wir folgende Hinweis.
Die Zytoplasmatische
Therapie ist
wissenschaftlich umstritten und wird von der
Lehrmedizin nicht
anerkannt.
Seit die eigentliche
"Frischzellen-Therapie" immer wieder in die
Negativ-Schlagzeilen geraten ist erfreut sich diese hervorragende
Therapieform immer größerer Beliebtheit bei den Tierheiltherapeuten.
Ich selbst lehne die echte Frischzellen-Therapie beim Kleintier ab, da
diese zwar beim Menschen - wenn exakt die Maßregeln sowohl von
Therapeut als auch von Patient befolgt werden - so erfolgreich
eingesetzte Heilmethode ja doch nicht frei ist von Nebenwirkungen.
Seien es Schmerzen und Hautrötung an der Implantationsstelle der
Zellen, sei es ein evtl. auftretender Fieberschub oder auch
allergische Reaktionen des Organismus auf das in den Frischzellen
enthaltene artfremde Eiweiß. In der Humanmedizin wird nicht umsonst
eine dreitägige absolute Bettruhe nach Injektion der Frischzellen
gefordert, da der Organismus in dieser Zeit die Fremdsubstanzen
annehmen muß und dies bedeutet "innerlichen Stress" für
die Zellen. Wenn nun auch noch "äußerlicher Stress"
hinzukommt kann es zu den gefürchteten Allergien kommen, die u.U.
auch tödlich verlaufen können. Da diese erforderliche absolute
Ruhephase bei den Kleintieren einfach nicht gewährleistet ist, sollte
man das Risiko ausschließen und sich der speziell für die Tiere
angenehmere, elegantere Form der Zellregeneration bedienen: eben der
"Zytoplasmatischen Therapie", die keine reine
Frischzellentherapie darstellt. Hierbei wird aus den üblichen
Frischzellen aller Zellballast herausgefiltert, den der Organismus für
eine Revitalisierung nicht benötigt - dazu gehört auch das
Allergie auslösende artfremde Eiweiß! Die Verträglichkeit dieser
Substanzen ist dadurch heraufgesetzt.
Diese Therapieform wird
bevorzugt eingesetzt, wenn es darum geht, Degenerationen des
Organismus anzugehen. In den meisten Fällen werden uns Therapeuten
leider Tiere vorgestellt, bei denen diese Verschleißerscheinungen
schon weit fortgeschritten sind, so daß eine primäre Heilung nicht möglich
ist. Was wir aber in diesen Fällen noch erreichen können ist, daß
sich eben dieser Degenerationsprozeß nicht weiterhin so schnell
fortsetzt, daß den Verschleißerscheinungen so weit wie möglich
Einhalt geboten wird. Zu diesen Degenerationen kommt es leider nicht
nur altersbedingt, sondern mittlerweile treten auch in jungen
Tierjahren schon solche Krankheitsprozesse zuchtbedingt auf! Denken
wir nur an die Vielzahl von Rassetieren: die einen haben von klein auf
Probleme mit dem Verdauungstrakt andere mit dem Bewegungsapparat, wieder andere leiden an psychischen
Disharmonien. Egal aber, ob es sich nun um ein jung-degeneriertes Tier
oder eine Alters-Verschleißerscheinung handelt: der Einsatz der Zytoplasmatischen Therapie ist hier eigentlich immer sinnvoll, da
wir auf diese sanfte Weise den leidenden Tieren noch Lebensqualität
vermitteln können. Egal, ob es sich nun um einen Prozess im Bereich
der Wirbelsäule, Hüfte oder anderer Gelenke handelt oder um den
weit verbreiteten "grauen Star", also der degenerativen Augenerkrankung, vor der auch
unsere Haustiere nicht mehr gefeit sind, die Zytoplasmatische Therapie
findet hier ihre beste Einsatzmöglichkeit.
Größte Erfolge können mit ihr auch in einem ganz anderen Gebiet der
"Degenerationen" erreicht werden: in der Tumor- und
Carcinose-Behandlung! Rechtzeitig (!) erkannt ist es möglich so manch
entarteten Prozeß im Tierkörper zu regulieren oder zum stagnieren zu
bringen, damit er sich nicht so schnell weiter fortsetzt. Selbst Tierärzte
berichten davon, daß bei Tieren, die mit der Zytoplasmatischen Tumortherapie behandelt wurden und sich einer Operation unterziehen mußten,
eben dieser Eingriff weit weniger kompliziert verlaufen würde als bei
anderen, die eben diese Stütze nicht gehabt hatten.
Ist das Haustier nun glücklicherweise relativ gesund "ins
Alter" gekommen und man möchte ihm lediglich ein wenig mehr
Lebensaktivität vermitteln so reagieren die Tiere hier hervorragend
auf eine "Allgemeine Revitalisierung", die alle wichtigen
Stoffwechselvorgänge anregt und die Organe allgemein regeneriert.
Bei allen Formen von Degenerationen an einzelnen Organen kann mittels
Zytoplasmatischer Therapie eine gezielte Regeneration durchgeführt
werden. Ist dann wieder genug gesundes Zellmaterial aufgebaut worden,
läßt sich dies ja wieder im Anschluß durch entsprechende Homöopathika
zur Selbsttätigkeit anregen. Somit ergänzen sich Regenerations- und
Funktionsverbesserungs-Maßnahmen.
Praxis
Die Zytoplasmatische
Therapie wird - je nach Erfordernis - vom Therapeuten entweder als
Injektionstherapie verabreicht, wobei er dabei in der Regel einen
Therapiezyklus durchführt, oder er setzt nur die auch in Tropfenform
angebotenen Zellsubstanzen ein, die dem Tier dann bis zu 3x tgl.
verabreicht werden müssen. Der Injektions-Therapiezyklus kann - je
nach Erfordernis - im Abstand von ein- bis eineinhalb Jahren
wiederholt werden.
Während der Therapie kann sich das Tier völlig normal bewegen und muß
keine besondere Ruhephase einhalten.
Nebenwirkungen
Diese treten bei
sachgerechter Anwendung nicht auf! In den seltensten Fällen kann es
einmal zu Müdigkeit oder Abgeschlagenheit kommen. Manchmal beobachten
wir, daß die i.m.-Injektion
der "konzentrierten Form" etwas schmerzt.
Wenn wir Tiere haben, die in dieser Beziehung empfindlich sind wird
vorab ein homöopathisches Schmerzmittel verabreicht, dann halten sich
auch diese Symptome in Grenzen.
Laientherapie sinnvoll :
nein. Diese
Therapie muß von einem versierten Therapeuten durchgeführt werden.
©
der Texte liegt bei Petra Stein

|