DIE ZYTOPLASMATISCHE THERAPIE

Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, geben wir folgende Hinweis.
Die Zytoplasmatische Therapie ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Lehrmedizin nicht anerkannt.

Seit die eigentliche "Frischzellen-Therapie" immer wieder in die Negativ-Schlagzeilen geraten ist erfreut sich diese hervorragende Therapieform immer größerer Beliebtheit bei den Tierheilpraktikern.  Hierbei wird aus den üblichen Frischzellen aller Zellballast herausgefiltert, den der Organismus für eine Revitalisierung nicht benötigt - dazu gehört auch das Allergie auslösende artfremde Eiweiß! Die Verträglichkeit dieser Substanzen ist dadurch heraufgesetzt.

Diese Therapieform zielt darauf ab Degenerationen (=Verschleißerscheinungen) des Organismus anzugehen. In den meisten Fällen werden uns Therapeuten leider Tiere vorgestellt, bei denen diese Verschleißerscheinungen schon weit fortgeschritten sind, so daß eine primäre Heilung nicht möglich ist. Was wir aber in diesen Fällen noch erreichen möchten ist, daß sich eben dieser Degenerationsprozeß nicht so schnell fortsetzt, daß den Verschleißerscheinungen so weit wie möglich Einhalt geboten wird. Zu diesen Degenerationen kommt es leider nicht nur altersbedingt, sondern mittlerweile treten auch in jungen Tierjahren schon solche Krankheitsprozesse zuchtbedingt oder aufgrund falscher Fütterung auf!

Denken wir nur an die Vielzahl von Rassetieren: die einen haben von klein auf Probleme mit dem Verdauungstrakt andere mit dem Bewegungsapparat, wieder andere leiden an psychischen Disharmonien. Egal aber, ob es sich nun um ein jung-degeneriertes Tier oder eine Alters-Verschleißerscheinung handelt: der Einsatz der Zytoplasmatischen Therapie kann hier sinnvoll sein, da wir auf diese sanfte Weise den leidenden Tieren evtl. noch etwas mehr Lebensqualität vermitteln können. Egal, ob es sich nun um einen Prozess im Bereich der Wirbelsäule, Hüfte oder anderer Gelenke handelt oder um den weit verbreiteten "grauen Star", also der degenerativen Augenerkrankung, vor der auch unsere Haustiere nicht mehr gefeit sind, die Zytoplasmatische Therapie kann hier ihre beste Einsatzmöglichkeit finden.
Bevorzugt wird sie von ihren Anwendern auch in der Tumor-Therapie eingesetzt. Rechtzeitig erkannt zielt sie darauf ab, so manch entarteten Prozeß im Tierkörper zu regulieren oder zum stagnieren zu bringen, damit er sich nicht so schnell weiter fortsetzt. Selbst Tierärzte berichten davon, daß bei Tieren, die mit der Zytoplasmatischen Tumortherapie  behandelt wurden und sich einer Operation unterziehen mußten, eben dieser Eingriff weit weniger kompliziert verlaufen würde als bei anderen, die eben diese Stütze nicht hatten.
Ist das Haustier nun glücklicherweise relativ gesund "ins Alter" gekommen und man möchte ihm lediglich ein wenig mehr Lebensaktivität vermitteln, so reagieren die Tiere hier erfahrungsgemäß auf eine "Allgemeine Revitalisierung", die alle wichtigen Stoffwechselvorgänge anregt und die Organe allgemein regeneriert.
Bei allen Formen von Degenerationen an einzelnen Organen zielt die Zytoplasmatischer Therapie auf eine allgemeine Regeneration ab. Ist dann wieder genug gesundes Zellmaterial aufgebaut worden, läßt sich dies im Anschluß durch entsprechende Homöopathika zur Selbsttätigkeit anregen. Somit ergänzen sich Regenerations- und Funktionsverbesserungs-Maßnahmen.

Praxis

Die Zytoplasmatische Therapie wird - je nach Erfordernis - vom Therapeuten entweder als Injektionstherapie verabreicht, wobei er dabei in der Regel einen Therapiezyklus durchführt, oder er setzt nur die Ampullen auch oral ein, die dem Tier dann zum Teil tgl. verabreicht werden müssen. Der Injektions-Therapiezyklus kann - je nach Erfordernis - im Abstand von ein- bis eineinhalb Jahren wiederholt werden.
Während der Therapie kann sich das Tier völlig normal bewegen und muß keine besondere Ruhephase einhalten.

Nebenwirkungen

Diese treten bei sachgerechter Anwendung nicht auf! In den seltensten Fällen kann es einmal zu Müdigkeit oder Abgeschlagenheit kommen. Da die "SOL"-Ampullenpräparate seit einiger Zeit außer Handel sind ergibt sich auch bei der Injektionstherapie nahezu keine Nebenwirkung.
 

Laientherapie sinnvoll : bedingt. Primär sollten die anzuwendenden Präparate von einem geschulten Anwender auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden. Als Injektionstherapie muß sie von einem versierten Anwender durchgeführt werden (Gefahr: Spritzenabszesse durch Laienanwendung!) - die Oral-Gabe der Ampullen kann nach Absprache vom Tierhalter selbst durchgeführt werden. Allerdings stellt sie keine "Dauertherapie" dar und muß von Zeit zu Zeit kontrolliert neu auf den aktuellen Stand der Degeneration abgestimmt werden!

© der Texte liegt bei Petra Stein